24 Stimmen aus vier Chören auf einer Bühne

Das gabs so noch nie in dieser Form: 24 Sängerinnen und Sänger im Alter von vier bis 78 Jahren aus allen vier Chorgemeinschaften des MGV Waldbüttelbrunn bringen gemeinsam am 25./26. April 2015 das Musical „Der Kleine Tag – auf dem Lichtstrahl zur Erde und zurück“ auf die Bühne des St. Josefhauses in Waldbüttelbrunn.

Ein Stück, welches für kleine und große Zuschauer gleichermaßen ansprechend ist.

Angefangen hatte alles mit einer Idee von Annette Jörg, Chorleiterin des „ZEITGEISTES“. Schon länger trug sie sich mit dem Gedanken, ein Musical unter Beteiligung aller Chöre auf die Beine zu stellen.

Besonders passend fand sie das Musical „Der kleine Tag“ von Rolf Zuckowski und Wolfram Eicke, da die Charaktere alle Alterstufen abdecken.

In ihrem Chor ZEITGEIST und den anderen Chören MGV-TRADITIONSCHOR, den VOCO CROSSIES sowie dem Kinderchor STERNSCHNUPPEN trug sie im vergangenen Jahr ihre Pläne vor und fragte, wer sich vorstellen könnte, in diesem Stück mitzuwirken.

Nachdem alle Darsteller gefunden waren, begannen im Herbst die Leseproben.

Seitdem wurde fleißig geübt, in der Woche vor den Auftritten sogar täglich.

Allen machte es großen Spaß gemeinsam etwas auf die Bühne zu bringen. Die Großen und die Kleinen ergänzten sich als Schauspieler und Sänger hervorragend.

Die Geschichte des „Kleinen Tages“:

Der Kleine Tag, der im funkelnden Lichtreich lebt, möchte gerne auf die Erde reisen.

Aber das darf man nur einmal und es dauert ihm viel zu lange. Er nörgelt und versucht mit allen möglichen Tricks, schneller an die Reihe zu kommen.

Als es endlich so weit ist nutzt der Kleine Tag seine Zeit auf der Erde und erlebt viele verschiedene Augenblicke, die er in sein Herz schließt.

Am Abend seines erlebnisreichen Tages kann es der Kleine Tag kaum erwarten, seine Eindrücke den anderen im Lichtreich zu erzählen. Doch sein Nach-Hause-Kommen wird anders als gedacht.

In den Hauptrollen des Stückes sahen die Zuschauer Lea Eisert (Kleiner Tag), Wolfgang Klammer (Erzähler) und Alfred Dengel (Geheimnisvoller Tag).

Der heimliche Star der Aufführung war allerdings Felix, ein leibhaftiger Hund.

Er genoß die Proben mehr und mehr und war teilweise gar nicht mehr von der Bühne zu bewegen.

An beiden Nachmittagen war der Zuschauerraum sehr gut gefüllt, am Sonntag mußten sogar zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden. Die Botschaft des Stückes „LEBE IN FRIEDEN UND GENIESSE DEN AUGENBLICK“ nahm das Publikum sehr schnell an. Es fieberte mit und so manche Träne wurde vor Rührung vergossen. Standing Ovations am Ende zeigten den Schauspielern, welche Leistung sie gerade vollbracht hatten.

Die aufwändige Lichttechnik mit LSD-Videowand, Strahlern und Nebelmaschine steuerten Valerij Dukhin und Annette Jörg, die auch die Gesamtleitung inne hatte. Die eingespielten Szenen auf der Wand zeigten Waldbüttelbrunner Örtlichkeiten, was dem Stück eine zusätzliche Pointe gab.

Für die komplizierte Steuerung der Mikrofonanlage war Christian Feineis zuständig.

In der Pause wurden von den ZEITGEISTERN Häppchen und Getränke gegen Spende angeboten, was sehr gut angenommen wurde.

Dieses Geld wurde im Nachhinein an die Pfarrei und an den Hilfsfond Waldbüttelbrunn weitergegeben.

(Text: Ingrid Mrosek und Annette Jörg)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.